Brotbackbuch Nr. 2 – Buchempfehlung

Vor einigen Wochen ist es endlich herausgekommen – das langersehnte Brotbackbuch meiner liebsten Brot-Gurus, nämlich Lutz Geissler und Björn Hollensteiner. Generell löst dieses Buch mit seinen Grundrezepten viele Probleme, die ein Hobbybäcker mit einem zeitintensiven Beruf oder ohne Küchenmaschine haben kann.

Das Buch unterteilt sich zunächst in drei Rezeptabteilungen, nämlich Weizen, Dinkel oder Roggen. Für jedes Getreide gibt es diverse Brot- und Semmelrezepte. Und noch besser: für jedes Rezept gibt es vier Variationen, nämlich ein Basisrezept, eines mit reinem Sauerteig, eines als No-Knead-Brot und noch ein Rezept mit 12h Kühlschrankgare, das man entweder ganz in der Früh oder am Abend nach der Arbeit noch backen kann. Endlich nicht mehr bis Mitternacht aufbleiben müssen, nur weil das Brot noch nicht die richtige Gare erreicht hat!

Und für die Menschen, die ohne Küchenmaschine auskommen müssen/wollen gibt es eine Variante ohne grosses Kneten. Genial! Mit diesen Rezepten könnte man auch im Urlaub backen, ohne grösseres Equipment (Wichtig, wenn man recht abgeschieden wohnen sollte und nicht täglich einkaufen fahren möchte). Drei Brote habe ich bisher schon nachgebacken:

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Das Roggenschrotbrot. Gestern gebacken, heute angeschnitten. Die Krume ist noch ein wenig feucht. Wahrscheinlich durch das grosse Roggenkörner-Kochstück. Aber ansonsten hat das Rezept mal wieder perfekt geklappt. Nur die angegebene Kastenform fand ich arg klein und habe statt der 1kg-Form die 1,5kg-Form genommen. Die war genau richtig.

Das Roggenkastenbrot mit Übernachtgare (unten) war ebenfalls sehr einfach in der Zubereitung und im Teighandling. Es hat auch sehr gut geschmeckt. Die Optik war ebenfalls gut und sah eigentlich aus wie im Buch… (Leider etwas finsteres Bild – es war schon Nacht).

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Und zuletzt noch das Stutenbrot. Von diesem Brot habe ich leider kein Foto gemacht. Es schmeckt frisch aus dem Ofen sehr gut und eignet sich super als weiches Frühstücksbrot. Am nächsten Tag ist es allerdings nicht mehr arg lecker – Hefeweizenbrot eben. Als Armer Ritter kam es aber dennoch zu neuen Ehren.

Fazit: Wer gerne und oft sein eigenes Brot bäckt, der findet in den Grundrezepten bestimmt “sein” Brot. Durch die verschiedenen Zubereitungsvarianten kann man sicherlich eine finden, die sich auch mit einem Ganztagsjob noch sinnvoll vereinbaren lassen. Komplizierte Brote mit langen und mehrstufigen Gehzeiten kann man ja noch immer am Wochenende backen, wenn man mehr Zeit hat.

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