Frittata mit dicken Bohnen

Broad bean frittata

Die neue Gartensaison naht allmählich, und wir haben noch nicht einmal die Vorräte des Sommers aufgegessen. Insbesondere die dicken Bohnen haben wir schon wieder angesäht, denn die sind hierzulande kaum erhältlich – selbst anbauen ist angesagt.

Es lag aber noch ein Säckchen davon in der Tiefkühltruhe herum und sollten endlich einmal verarbeitet werden. Darum frei nach Nigel Slaters “Tender” eine Frittata als leichtes Mittagessen.

Zutaten:

  • ca 250g dicke Bohnen blanchieren und auspalen (dauert gefühlt ewig)
  • 4 Eier mit einem Schuss Milch, etwas Senf und etwas Pesto (hier Bärlauch) verkläppern und mit den dicken Bohnen vermischen
  • etwas zerbröselten Feta dazugeben
  • langsam in einer kleinen Pfanne stocken lassen, am besten mit Deckel
  • dann vorsichtig wenden, wenn die Oberfläche gestockt ist und nochmal kurz weiterbraten

Dazu gab es ein paar Scheiben Räucherlachs und den leckeren Kräuter-Bibeleskäs aus dem Elsass.

 

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Mangold-Küchlein

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Wer Mangold im Garten hat, der kann im Moment die grünen Blätter armweise nach Hause nehmen. Mangoldvariationen sind daher sehr gefragt bei uns. Aber immer nur Mangoldgemüse ist langweilig, es kann auch mal eine andere Darreichungsform sein. Die kleinen Küchlein konnte ich auch problemlos in die Arbeit mitnehmen. Dazu gab es Kräuterquark und Sardinencreme.

Zutaten:

  • eine grosse Handvoll Mangoldblätter gedünstet
  • 2 Eier
  • 2-3 Essl. Mehl
  • 75g Feta in der Küchenmaschine zerkleinern, ggf. noch etwas nachsalzen

Die Mangoldmasse portionsweise in Küchlein in der Pfanne ausbacken.

Brennessel-Omelett

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Bei bestem Wetter war am Wochenende Gartenarbeit im Schrebergarten angesagt. Aber bevor es den Brennnesseln an den Kragen ging, habe ich mir noch eine kleine Tüte zarte Nesselblätter abgezupft. Ich wollte nämlich unbedingt wissen, wie die Brennnesseln schmecken. Nach ein bisschen Recherche entschloss ich mich dann für eine ganz schlichte Zubereitung, nämlich Omelett bzw. Frittata. Eine wirkliches Rezept dafür braucht man eigentlich nicht.

Nesseln waschen und feucht in einem Topf mit etwas Salz zusammenfallen lassen und weich dünsten. Ausgedrückte Nesseln klein hacken. Mit einigen verklepperten Eiern und Reibekäse in einer Pfanne langsam zu einem Omelett stocken lassen, vorsichtig mit Hilfe eines Tellers wenden. Dazu gab es selbstgebackenes Paillasse de Lodeve.