Auberginen-Risotto

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Der Ottolenghi, des is scho a Hund, wie der Bayer sagt. Die Gemüserezepte sind jedenfalls, sowie wir sie getestet haben, richtig gut und schmecken gar nicht nach tugendhaftem Diätessen.

Am Ende des Urlaubs waren noch reichlich Auberginen übrig und die Suche nach einem Verwertungsrezept führt mal wieder zu Yotam. Das Risotto ist sozusagen doppelt auberginös, denn es kommt nicht nur gebackenes Auberginenfleisch hinein, sondern auch noch gebratenen Auberginenwürfel. So hat man nicht nur Geschmack, sondern auch noch verschiedene Texturen. Leider wirkt das Gericht ein bisschen braun-beige, dennoch sollte man sich von der Farbe nicht abschrecken lassen.

Mengenangaben für Risotto finde ich immer etwas schwierig, vor allem die Flüssigkeitsmenge ist ja individuell verschieden. Wir haben zu zweit drei Auberginen, etwas Zwiebel und ca 200g Arborioreis gebraucht.

Zubereitung:

  • 2 Auberginen mehrfach anstechen und im Backofen bei 200Grad kräftig backen, bis sie zusammenfallen, dann das Fruchtfleisch herausschauen und ggf. kleinschneiden
  • aus 1 gewürfelten Zwiebel, Olivenöl, Risottoreis einen Risotto kochen
  • nebenbei eine weitere kleingewürfelte Aubergine in Olivenöl gut braun braten

Wenn das Risotto fast fertig ist, das gebackene Auberginenfleisch unterziehen, die gebratenen Auberginenwürfel und reichlich geriebenen Parmesan unterheben.

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Wirsingrisotto mit Blauschimmelkäse

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Ein aus der Not geborenes Gericht, denn der Bleu d´Auvergne musste ganz dringend weg. Eigentlich wollte ich damit dieses Ottolenghi-Gericht mit Kürbis und Quittenmus machen, aber irgendwie kam es doch nicht zustande. Nachdem ich Blauschimmelkäse nicht besonders gerne pur esse landete ein grosses Stück davon im Risotto.

Auf der Suche nach etwas Farbe im Risotto fand sich im Kühlschrank noch Wirsing aus dem eigenen Garten und noch eine einsame Zitrone. Check!

So richtige Mengenangaben für eine Risotto gibt es ja nicht wirklich. Ich habe eine Zwiebel gewürfelt in Olivenöl und Butter angeschmort. Eine Tasse Vialone Nano mitdünsten. Mit Noilly Prat (zur Not geht auch der ordinäre Martini bianco) aufgiessen und dann eben immer wieder unter Zugabe von heisser  Brühe rühren. Die letzten zehn Minuten noch einige Wirsingblätter in feinen Streifen geschnitten mitgaren. Eine Handvoll Blauschimmelkäse zum Schluss unterrühren und mit etwas Zitronenschale, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Pecorino bestreut essen. Ziemlich lecker für ein Verlegenheitsgericht.

Dhal mit roten Linsen

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Auf der Suche nach einem schnellen Mittagessen fiel mir der Dhal von HFW ein. Den hatte ich ohnehin schon länger ausprobieren wollen, weil ich Indisch sehr gerne mag. Ausserdem klang die Zubereitung wirklich einfach und die Zutatenliste war übersichtlich. Insgesamt habe ich maximal 20 Minuten gebraucht, dann war der Dhal fertig. Dazu gab es Basmatireis

Zutaten:

  • 150g rote Linsen in
  • 400ml Wasser aufkochen, abschäumen
  • mit etwas Salz, einem Teel. Kurkuma und etwas Curry weichkochen.
  • 1-2 Zwiebeln in halbe Ringe schneiden
  • mit etwas Öl und 1 Teel. Kreuzkümmel langsam leicht bräunlich schmoren
  • zum Schluss die Zwiebelmasse unter die Linsen mischen und durchziehen lassen

Rote Beete-Risotto

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Ein nettes Abendessen, wenn man eigentlich nichts Besonderes im Kühlschrank hat. Die Inspiration waren die Roten Beeten, die wir im Bioladen mitgenommen hatten, noch ohne festen Plan. Nach etwas inspirativem Stöbern in den Tiefen des WWW entschlossen wir uns zu diesem Risotto.

Zutaten:

  • eine Handvoll Schalotten, feingewürfelt
  • in etwas Butter dünsten
  •  mittlere Rote Beete schälen und würfeln
  • zusammen mit 150g Risottoreis mit den Schalotten mitdünsten
  • mit Noilly Prat ablöschen
  • nach und nach mit heisser Rinderbrühe aufgiessen, dabei rühren
  • Zum Schluss mit einigen gebratenen Pancettastückchen bestreuen

Dazu gab es bei uns einen Feldsalat mit Vinaigrette und Orangenfilets.