Entenkeule mit Tamarinde und Speck

 

Ente in Tamarindensauce

Wieder einmal ein Beweis, dass manche Dinge einfach nicht sehr gut fotografierbar sind, und schon gar nicht abends mit dem Handy. Egal, trotzdem einen Blogpost wert, sonst gerät mir das Rezept in Vergessenheit. Nachgekocht von Petra Holzapfel, die es wieder wohl aus einer Zeitschrift hatte – ursprünglich Ottolenghi.

Aus Mangel an Beilagen nur pur mit Reis dazu, trotzdem lecker. Das Wirsinggemüse wäre aber sicher prima gewesen…

Zutaten:

  • 100g Räucherspeck im Schmortopf braun ausbraten, dann entnehmen
  • 3 Entenkeulen salzen
  • im Topf mit der Hautseite ca 8-10min braun anbraten
  • überschüssiges Fett abgiessen
  • mit 150ml Rotwein ablöschen, ggf. etwas Wasser zugeben
  • 2 Essl. Sojasauce, 1-2 Sternanis und ein grosser Essl. Tamarindenpaste zugeben
  • 2 Essl. Granatapfelsirup zugeben
  • mit geschlossenem Deckel langsam bei niedriger Temperatur weich schmoren (bei uns ca. 3h)
  • zum Schluss den knusprigen Speck wieder zugeben

Fazit: Mal eine andere Version der Ente, schön säuerlich-salzig. Nach dem anfänglichen Anbraten macht das Ganze keine Arbeit mehr. Wir haben anstelle der vier Stück Sternanis nur eines genommen, schmeckt sonst sehr arg nach Weihnachten, muss man mögen.

 

 

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Ente mit Bohnengemüse

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Am Wochenende wird bei uns ja meistens eher aufgekocht, als unter der Woche. Zuerst zog mein Freund etwas Entenbrust aus der Tiefkühle, danach ging es ans Brainstorming für die Beilage. Erstmal dachten wir an Linsen, aber dann entschlossen wir uns doch die Packung französische weisse Bohnen aufzubrauchen. Heraus kam letztendlich ein Bohnen-Tomatengemüse, das sich sowohl als Beilage eignet, als auch als eigenständiges Eintopfgericht.

Zutaten:

  • 250g weisse Bohnen einweichen und mit Lorbeer gar kochen
  • einige Schalotten und Knoblauchzehen hacken
  • in etwas Öl/Butter weich dünsten
  • mit 1 Dose gehackten Tomaten aufgiessen
  • mit Thymian und etwas Fenchelsaat würzen, salzen
  • ca 15min langsam köcheln
  • die gekochten Bohnen untermischen und noch ca 10-20min weitergaren.

Dazu gab es ganz schlichte Entenbrust (erst sehr langsam in der Pfanne auf der Hautseite das Fett herausbraten, dann in der Auflaufform mit der Haut nach oben in den Ofen schieben. Mit Salz/Pfeffer/Senf würzen. Bei ca 140Grad rosa braten) und selbstgebackenes Wurzelbrot nach einem Rezept von Dietmar Kappl, nämlich das Paillasse de Lodève, nebenbei ein sehr empfehlenswertes Rezept.