Kichererbsentopf mit Salzzitrone

Kichererbsentopf mit Salzzitrone

 

“A modern way to eat” habe ich schon vor längerem gekauft, aber bisher erst eine Linsensuppe daraus nachgekocht. Auf der Merkliste war aber schon nach dem ersten Durchlesen der Kichererbsentopf mit Salzzitrone ganz oben gelandet. Erst hatte ihn der Kochfrosch, dann Chili und Ciabatta nachgekocht und in höchsten Tönen gelobt. Da musste ich mich doch endlich auch mal an den Herd stellen. Noch dazu ist der Eintopf auch noch diättauglich und füllt den Magen sehr wohlig bei dem kalten Wetter.

Zutaten:

  • 1 Zwiebel in Öl anschwitzen
  • 2 Knoblauchzehen, etwas Kreuzkümmel
  • 3 geschnittene gelbe Rüben zugeben und gardünsten
  • mit 1 Dose abgetropfter Kichererbsen und
  • 1 Dose Kirschtomaten aufgiessen plus ca 800ml Brühe
  • 1 Zimtstange
  • 1 kleine eingelegte Salzzitrone in kleinen Stücken (ohne Fruchtfleisch)
  • eine Handvoll Rosinen
  • ca 20min köcheln lassen
  • 75g kleine Pasta (ich hatte Acini di Pepe) knapp garkochen
  • mit Petersilie bestreuen und mit etwas Joghurt servieren

Wir haben noch ganz unvegetarisch etwa 100g Salsicchia Fresca in kleinen Stückchen mitgekocht, kann man aber auch gut weglassen. Den Safran aus dem Rezept habe ich aus Mangel weggelassen.

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Hummus-Pizza

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Auf die Idee eine Pizza mit Bohnenmus anstelle von Tomatensauce zu belegen bin ich bei Everyday Veg gestossen. Nachdem wir schon einmal das Rezept mit weissen Bohnen ausprobiert hatten kam nun eine Hummus-Variante dran. Damit das Ganze noch einen Hauch Orient mehr bekommt, wurde zart mit RasElHanout gewürzt.

Zutaten für ein nicht ganz volles Blech:

  • Pizzateig (nach Vorliebe, hier die Pizza Manitoba aus dem Plötzblog)
  • 1 Dose Kichererbsen mit
  • 1/2 Teel. RasElHanout,
  • etwas Olivenöl und Tahini pürieren, salzen und auf den Teig verteilen
  • mit zusätzlich Oliven, Ofentomaten, Büffelmozzarella, Kapern und Sardellen belegen

Eine superschnelle Pizzavariante, geht viel schneller, als noch vorher ein kleines Tomatensösschen zu kochen. Ausserdem gut sättigend durch das zusätzliche Protein aus den Kichererbsen. Natürlich kann man auch andere eingedoste Bohnen anstelle der Kichererbsen verwenden.

Ketchup-Curry

Heute musste es mit dem Essen eher schnell gehen und verschnupft war ich auch noch. Da ist etwas Scharfes und Würziges doch genau das Richtige, um die Nase so richtig zum Laufen zu bringen. Bei HFW (Hugh Fearnley-Whittingstall) war mir schon bei der ersten Lektüre ein Kichererbsencurry mit Ketchup ins Auge gefallen, von dem ich unbedingt wissen wollte wie das wohl schmecken mag.

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Die gesamten Zutaten liessen sich in meiner Küche ohne einen weiteren Extra-Einkauf finden, was ich sehr praktisch fand. Zubereitungszeit unter 30 Minuten – Check!

  • 2 Zwiebeln in dünne halbe Ringe schneiden
  • in Öl langsam golden dünsten
  • 2 Knoblauchzehen und ein grosses Stück geriebenen Ingwer zugeben
  • 2 gehäufte Teel. Currypulver und etwas Chili mitschmoren
  • 2 Dosen Kichererbsen à 400g zugeben
  • mit ca 10 Essl. Ketchup und etwas Wasser aufgiessen
  • ggf. noch ca 2 Essl. Chutney oder einige getrocknete Aprikosenstücke zugeben
  • salzen, pfeffern und ca. 5min durchgaren
  • Saft einer halben Zitrone zum Schluss unterrühren

Dazu gab es Reis und etwas Petersilienpesto in Ermangelung von Koriandergrün. Mein Ketchup war aus dem Bioladen und vielleicht nicht süss genug. Wir haben dann einfach noch einen Löffel Chutney untergerührt, damit war es perfekt. Ein wirklich superschnelles Essen für Abende mit wenig Zeit zum Kochen.