Pizzateig nach Lutz Geissler

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Für das Wochenende hatte ich mal wieder Pizza geplant und wollte mal einen neuen Teig ausprobieren. Die Pizza Manitoba vom Plötzblog hatte ich schon einmal gebacken, allerdings fand ich den Teig von der Formbarkeit etwas problematisch, weil er so elastisch war, dass ich ihn fast nicht dünn ziehen konnte. Aber zum Glück gab es ja Alternativen, nämlich den Pizzateig aus dem Jahre 2013 mit Hartweizen, Weizen und Vollkorn.

Die Herstellung war völlig problemlos und der Teig liess sich auch beim Ausziehen sehr gut bearbeiten. Oben drauf gab es die beliebte Auflage mit Hummus, frischen Tomaten, Sardellen, Oliven und Mozzarella. Aber Pizzabelag ist Geschmacksache. Der Teig jedenfalls war schön luftig und knusprig. Das komplette Rezept langt allerdings für eine hungrige Grossfamilie. Aber man kann ja noch Pizzabrot backen oder so ähnlich….

Zutaten

  • 100g Weizenvollkornmehl
  • 300g Hartweizenmehl
  • 350g Weizen 550
  • 430g Wasser
  • 40g Olivenöl
  • 15g Salz
  • 7g Hefe

Alles ca 5min langsam und 10min schnell kneten. 1h ruhen lassen, dann dehnen und falten. Für 24 bis 72h in den Kühlschrank und alle 24h zusammendrücken. Zum Verbacken einfach ein Stück herausstechen, formen und belegen.

Hummus-Pizza

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Auf die Idee eine Pizza mit Bohnenmus anstelle von Tomatensauce zu belegen bin ich bei Everyday Veg gestossen. Nachdem wir schon einmal das Rezept mit weissen Bohnen ausprobiert hatten kam nun eine Hummus-Variante dran. Damit das Ganze noch einen Hauch Orient mehr bekommt, wurde zart mit RasElHanout gewürzt.

Zutaten für ein nicht ganz volles Blech:

  • Pizzateig (nach Vorliebe, hier die Pizza Manitoba aus dem Plötzblog)
  • 1 Dose Kichererbsen mit
  • 1/2 Teel. RasElHanout,
  • etwas Olivenöl und Tahini pürieren, salzen und auf den Teig verteilen
  • mit zusätzlich Oliven, Ofentomaten, Büffelmozzarella, Kapern und Sardellen belegen

Eine superschnelle Pizzavariante, geht viel schneller, als noch vorher ein kleines Tomatensösschen zu kochen. Ausserdem gut sättigend durch das zusätzliche Protein aus den Kichererbsen. Natürlich kann man auch andere eingedoste Bohnen anstelle der Kichererbsen verwenden.