Krautkrapfen – allgäuerisch

Krautkrapfen

Meine Oma väterlicherseits war aus dem Allgäu. Daher wurde in unser heimatliches fränkisch-bayerisches Kochrepertoire auch “ausländisches” Essen integriert. Meine Mutter hat das nur sehr selten gekocht, denn ohne Nudelmaschine ist das Ganze schon etwas aufwendig. Vor allem, wenn man für zwei hungrige Teenager kocht, die sowieso fressen wie die Wanderheuschrecken. Inzwischen muss ich leider selbst zur Tat schreiten, aber eigentlich war es zu zweit nicht soo aufwendig.

Zutaten (für 3 verfressene oder 4 normale Esser):

  • 350g Mehl und
  • 3-4 Eier, Prise Salz, etwas Wasser zu einem Nudelteig kneten
  • mindestens 30min ruhen lassen.
  • 200g geräucherten Speck gewürfelt ausbraten
  • im Speckfett 2 gehackte Zwiebeln karamellisieren lassen
  • ca 800-1000g frisches Sauerkraut zugeben
  • mit etwas Lorbeer und Wacholder 30min weich dünsten.
  • Nudelteig durch die Maschine drehen,
  • die Teigbahnen nochmals dünn ausziehen,
  • mit Kraut und Speck belegen und aufrollen.
  • Nudelrollen in ca 6cm dicke Stücke schneiden
  • hochkant in einen gut gebutterten Schmortopf stellen.
  • mit ca 3-4cm Weisswein/Brühe umgiessen und 30min langsam dünsten.

Achtung, zum Schluss können die Krapfen leicht verbrennen! Dazu gab es eine Schüssel grünen Salat und Weisswein.

 

 

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