Spargel-Nudelsalat mit Petersilienpesto

Nudelsalat mit Spargel und Petersiliensauce

Endlich mal wieder Grillwetter! Und passend dazu den obligatorischen Nudelsalat. Diesmal inspiriert vom Markteinkauf mit Petersilie und grünem Spargel. Aus einem Bund Petersilie habe ich im Blender mit Tahini, Essig, Senf, Salz, Ahornsirup und Öl eine Art Pesto-Vinaigrette püriert, so dass sich eine sämige grüne Sauce ergibt. Nachdem ja ohnehin jeder seine Vinaigrette nach Geschmack würzt, gebe ich hier keine genauen Mengen an.

Das Dressing mit gekochten Nudeln (hier 300g Rohgewicht), 500g in Butter gebratenem Grünspargel, 150g zerbröseltem Feta und einigen in Streifen geschnittenen getrockneten Tomaten mischen. Durchziehen lassen, ggf. nachwürzen.

Da das Ganze ohne Mayonaise gemacht wird, besteht keine Gefahr, dass der Nudelsalat schnell schlecht wird. Und Vegetarier werden auch noch glücklich gemacht.

 

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Ciabatta mit Pâte fermentée

Ciabatta mit Pâte fermentée Anschnitt

Inspiriert durch Jeffrey Hamelman’s Buch “Bread” und eine Pâte fermentée, die ihrer  Verwendung in Kühlschrank entgegen sah, habe ich ein Rezept aus diesem Buch etwas abgewandelt und die Biga 1:1 durch Pâte fermentée ersetzt. Klassisch wird Ciabatta eigentlich mit einer Biga oder Poolish angesetzt.

Pâte fermentée

  • 250 g (100%) Brotmehl (W550 Erligheimer Mühle)
  • 150 g (60%) Wasser
  • 5 g (0.2%) Hefe frisch
  • 2,5 g (1%) Salz

Die Pâte fermentée ansetzen und 2h bei Raumtemperatur, danach 24 bis 48 Stunden bei 5°C gehen lassen. Diese hier war 72h im Kühlschrank was nach Hamelman eigentlich schon zu lange ist. Dem Brot hat es nicht geschadet.

Hauptteig

  • 1000 g (100%) Brotmehl (1/3 W550 und 2/3 W1050 Erligheimer Mühle)
  • 760 g (76%) Wasser
  • 25 g (2,5%) Salz
  • 400 g (40%) Pâte fermentée
  • 14,5 g (1,45%) Hefe frisch

Beim Kneten habe ich dann nochmals 50 g Wasser hinzugefügt. Da wäre allerdings noch etwas gegangen. Vielleicht werde ich beim nächsten Mal mutiger an eine hohe TA herangehen. Das Mehl scheint es zu ermöglichen.

Autolyse:

Mehl, Wasser und Hefe mischen. Dabei nicht alles Wasser zugeben. Hier wurden etwa 680 g Wasser für die Autolyse zugegeben. Je nach Wasseraufnahme des Mehls Wasser zurückbehalten. Es sollen keine Mehlnester mehr vorhanden sein. Der Teig sollte nicht zu weich sein, damit er beim Kneten Widerstand hat.

30 Minuten Autolyse

Hauptteig:

Salz zugeben und kneten. Pâte fermentée in kleinen Stücken zugeben. Ebenso Wasser. Wird zu viel Wasser auf einmal zugegeben, kann es sein, dass das Wasser nicht mehr richtig untergeknetet werden kann, da der Teig zu wenig Widerstand hat. Ganz wichtig ist den Teig ausreichend zu kneten. Wie der Teig in der Maschine ausgesehen hat, kann man in dem kleinen Film sehen.

Film

Den Teig 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen.  Zweimal nach einer halben Stunde und zweimal nach einer Stunde vorsichtig falten. Dabei versuchen die Gärblasen nicht aus dem Teig zu drücken.

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Den Teig und Arbeitsfläche leicht bemehlen. Die Seiten des Teiges lösen und den Teig auf die Arbeitsfläche kippen. Zu einem Viereck ziehen und mit dem Teigschaber den Teig in gleichmäßige Stücke teilen. Die Stücke in gut bemehltes Bäckerleinen zur Endgare legen. Bei 3/4 Gare bei 230°C mit viel Dampf etwa 25 Minuten backen.