Linsen mit Ingwer und Sahne

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Linsen am Neujahrstag bringen ja angeblich Glück beziehungsweise sorgen für Geld im Neuen Jahr. Ganz klar, dass wir natürlich versucht haben uns heute reich zu essen. Bei einem so kostengünstigen Rezept bleibt auch echt mehr im Geldbeutel übrig. Noch dazu ein echter Vorratsreste-Ausräumer.

Gefunden habe ich das Rezept bei Nigel Slater in “Real Cooking”. Man kann sagen was man will, aber der Mann hat ein Händchen für gutes Essen mit Pfiff und aus meist recht alltäglichen Zutaten.

Leider ist das Foto ziemlich mies, aber die einfallende Sonne hat jeden Versuch der Verschönerung leider vereitelt. Trotz des nicht allzu attraktiven Äusseren (kann man Linsengerichte überhaupt hübsch fotografieren??) ein echtes Wohlfühlessen für kalte Tage.

Zutaten (für zwei )

  • 250g Puylinsen ca 20min knapp weich kochen und abgiessen
  • inzwischen
  • 1 grosse gehackte Zwiebel und zwei Knoblauchzehen in
  • 40g Butter langsam anschwitzen
  • 1 Daumengrosses Stück Ingwer hineinraffeln
  • 2 kleine getrocknete Chilis
  • je 1/2Teel. Berbere- und Currypulver zugeben
  • 2-3 grob geschnittene Tomaten zugeben und weich köcheln
  • mit 100ml Sahne aufgiessen und salzen
  • die gekochten und abgetropften Linsen in der Sosse erwärmen

Dazu schmeckt einfach nur etwas Brot.

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Lammcurry mit Aprikose und Linsen

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Für Lammbauch gibt es wenig Rezepte. Offensichtlich landet das meiste davon im Hackfleisch. Nachdem ich aber eine ganze Heidschnucke gekauft habe, müssen auch die weniger schicken Teile liebevoll verarbeitet werden. Bei dem neblig-feuchten Wetter durfte das Lamm mal exotisch daherkommen mit Curry und Trockenfrüchten. Das Ganze war flott vorbereitet und dann mussten wir nur noch durchhalten, bis das Fleisch zart war. Dazu Basmatireis mit etwas Kurkuma. Geht natürlich auch mit anderen Teilen vom Lamm oder auch Geflügel.

Zutaten:

  • 600g Lammbauch würfeln und in Öl anbraten
  • 2 gehackte Zwiebeln und 1 Knoblauchzehe zugeben
  • 1-2 Essl. gehackten Ingwer
  • 1 Teel. Kreuzkümmel
  • 3 Teel. gutes Currypulver mitbraten
  • mit 1 Dose Tomaten und
  • 250g Kokosmilch aufgiessen
  • salzen und durchschmoren
  • wenn das Fleisch weich ist noch
  • 4-6 gehackte Trockenaprikosen und
  • 125g rote Linsen zugeben und weich garen.

Das ganze dauert inclusive Vorbereitung ca 2h, bis das Fleisch zart ist. Eilige und Superhungrige nehmen Huhn, dann geht es sicher auch in einer Stunde.

Ketchup-Curry

Heute musste es mit dem Essen eher schnell gehen und verschnupft war ich auch noch. Da ist etwas Scharfes und Würziges doch genau das Richtige, um die Nase so richtig zum Laufen zu bringen. Bei HFW (Hugh Fearnley-Whittingstall) war mir schon bei der ersten Lektüre ein Kichererbsencurry mit Ketchup ins Auge gefallen, von dem ich unbedingt wissen wollte wie das wohl schmecken mag.

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Die gesamten Zutaten liessen sich in meiner Küche ohne einen weiteren Extra-Einkauf finden, was ich sehr praktisch fand. Zubereitungszeit unter 30 Minuten – Check!

  • 2 Zwiebeln in dünne halbe Ringe schneiden
  • in Öl langsam golden dünsten
  • 2 Knoblauchzehen und ein grosses Stück geriebenen Ingwer zugeben
  • 2 gehäufte Teel. Currypulver und etwas Chili mitschmoren
  • 2 Dosen Kichererbsen à 400g zugeben
  • mit ca 10 Essl. Ketchup und etwas Wasser aufgiessen
  • ggf. noch ca 2 Essl. Chutney oder einige getrocknete Aprikosenstücke zugeben
  • salzen, pfeffern und ca. 5min durchgaren
  • Saft einer halben Zitrone zum Schluss unterrühren

Dazu gab es Reis und etwas Petersilienpesto in Ermangelung von Koriandergrün. Mein Ketchup war aus dem Bioladen und vielleicht nicht süss genug. Wir haben dann einfach noch einen Löffel Chutney untergerührt, damit war es perfekt. Ein wirklich superschnelles Essen für Abende mit wenig Zeit zum Kochen.